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Alles Zucker, oder was ?

Die Industrie verwendet mittlerweile für Süßstoffe aller Art faszinierende Namen: Glukose, Fruktose, Maltosesirup, Saccharose, Aspartam, Molkereierzeugnis, Saccharin, Cyclamat, Sorbit, Isolmat etc. – letztlich alles Zucker, weil der Körper diese Stoffe – ohne Unterschied – genauso verstoffwechselt!

Suppe mit Kichererbsen und Sprossen

Clean Eating: Die beste Ernährungsform?

Clean Eating bedeutet, dass man sich "sauber" und möglichst naturbelassen ernährt. Das heißt, Essen soll aus wenigen Inhaltsstoffen bestehen, nicht industriell verarbeitet sein und keine Zusatzstoffe, wie Industriezucker, Aromen oder Farbstoffe, enthalten.

 

Neugierig? Hier kann man weiterlesen:

 

Wie funktioniert Clean Eating?

Die Ernährung besteht aus frischem Obst, frischem Gemüse, komplexen Kohlenhydraten, hochwertigem Eiweiß, gesunden Fette (Avocado, ungesalzene Nüsse oder Lachs) - am besten alles möglichst Bio. Und am besten kocht man viel selbst, weil beim Selbstgemachten weiß man, was drin steckt. Außerdem soll man jeden Tag ausreichend (2 bis 3 Liter) gesunde Getränke trinken. Weißmehlprodukte sollte man durch Vollkornprodukte ersetzen.
 
Auch beim Einkauf gilt Augen auf, den vieles ist allein durch den Prozess des Haltbarmachens chemisch behandelt worden (Milch, Käse, Joghurt). Ein Blick auf die Inhaltsstoffe hilft verarbeitete Lebensmittel zu erkennen: Fremdwörter sind ein sicherer Hinweis auf Chemie. Bei mehr als fünf bis sechs Inhaltsstoffen sollte man besonders kritisch prüfen.
 
Auf Fertiggerichte, hochkalorische Lebensmittel, künstliche oder chemische Lebensmittel, Konservierungsstoffe, künstliche Süßstoffe wie Aspartam, böse Fette, Softdrinks und gesüßte Getränke, Zucker und kalorienhaltige Lebensmittel, die dem Körper keine Nährstoffe geben (Junk Food, Fast Food etc.) sollte man ganz verzichten.
 

Den Genuss von Alkohol soll man limitieren.


Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus?

  • Frühstück: Rührei mit frischen Zucchino und Kräutern, 1 Kanne Tee zum Frühstück
  • Apfel
  • Mittagessen: Gemischter Salat (frischer Spinat, Lollo Rosso, Karottenstifte, Tomaten, Oliven, Fetakäse-Würfel) Balsamico oder ein Öl (Zitronenöl
  • Eine Handvoll Nüsse
  • Abendessen: gebratenes Gemüse mit Kartoffeln
  • Grapefruit
  • ca. 1,5 Liter Tee (Grün- und Kräutertees) sowie ca. 1 Liter stilles Mineralwasser..

Für wen ist Clean Eating geeignet?

Mit Clean Eating schult man auf jeden Fall das bewusste Essen. Im Prinzip haben sich unsere Großeltern auch schon nach diesem Prinzip ernährt. Damals gab es noch nicht diese Fülle an Fertigprodukten, Zusatz-, Ersatz- und Austauschstoffen.

 

Clean Eating: Erkenntnisse / Tipps

Natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte - Clean Eating entspricht im Prinzip den guten alten Empfehlungen der ausgewogenen Mischkost.

Rezepte für Clean Eating

  • Frühstücksideen
    • Müsli
    • Rühreier mit Pilzen
  • Snack-Ideen
    • Eine Handvoll Nüsse: Mandeln, Cashewnüsse, Nuss Mix, Sonnenblumenkerne etc.
    • Ein kleiner Naturjoghurt mit frischem Obst
    • Frisches Obst wie z.B. Apfel, Birne, Banane
    • Frisches Gemüse wie z.B. aufgeschnittene Paprika, kleine Karotten
    • Eine Scheibe schwarzes Vollkornbrot mit Nussmus (ungesüßt und ungesalzen) oder pflanzlichem Aufstrich und Salatblatt
    • Ein Riegel aus getrockneten Früchten und Nüssen: entweder selbstgemacht oder gekauft z.B. von Dr. Ritter
  • Smoothie (zum trinken oder als Mus zum löffeln) Je nach Geschmack aus:
    • Obst: Banane, Apfel, Orange, Birne, Beeren, Mango, frisch gepresster Orangensaft, Zitronensaft
    • Gemüse: Gurke, Eisbergsalatblätter, Romanasalatblätter, Spinat, Ingwer oder Sprossen
    • Topping: Superfoods in Pulverform wie Spirulina, Chlorella, Energiepulvermischung, Weizengras, Matcha
  • Salat
    • Blattsalate: frischer Spinat, Eisbergsalat, Feldsalat, Lollo Rosso, Chicorée
    • Gemüse: gestiftelte Möhren, Paprika, Tomaten, Mais, Gurke
    • Extras: Champignons, Scampis, Fetakäse-Würfel, kleine Mozzarella-Kugeln, Sprossenmix, Sonnenblumenkerne
    • Dressing: Als Dressing verwende ich meist nur etwas Balsamico oder ein Öl (Zitronenöl ist super lecker)
    • Zum Salat kann man ein kleines Vollkornbrötchen oder eine Scheibe schwarzes Vollkornbrot essen
  • Hauptgericht
    • Vollkornreis mit selbstgemachter Tomatensauce und Fisch
    • Linsengericht mit Gemüse
    • Gebratenes Gemüse mit Kartoffeln
    • Gemüseauflauf mit Fetakäse überbacken
    • Selbstgemachte pürierte Gemüsesuppe
    • Gemüse-Pasta (Zucchini, Rote Beete oder Karotte) mit Pesto
    • Gemüse-Quiche
    • Gebratenes Stück Fisch oder Fleisch mit Gemüse

 

Unser Fazit zu Clean Eating

Die vollmundigen Versprechen der Clean Eater (weniger Gewicht, reinere Haut, weniger Kopfschmerzen, mehr Energie, kein Blähbauch, bessere Konzentrationsfähigkeit) sind nicht wissenschaftlich belegt. Jeder kann und sollte sich das rauspicken, was ihm guttut. Deshalb ist ein bisschen Cleaner Eating für jeden empfehlenswert. Hervorragende Ergänzung: auf Regionales und Saisonales setzen.

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