Getränke zum Abnehmen und Rezepte

Hier finden Sie eine Übersicht über verschiedene Getränke. Am besten eignet sich natürlich Wasser, ungesüßter Schwarzer Tee, Kräutertee, Früchte-Tee, Espresso, Kaffee ohne Milch und Zucker zum Abnehmen, weil sie keine Kalorien haben. Aber es gibt auch viele Getränke, die das Abnehmen unterstützen können, wie beispielsweise Grüner Tee (Geheim-Tipp!). Eine tolle Alternative ist auch Infused Water oder Detox Wasser. Getränke mit kaum oder wenig Kalorien unterstützen das Abnehmen. Getränke mit vielen oder sehr vielen Kalorien sollte man beim Abnehmen meiden. Gemüse- und Obstsäfte sollte man immer mit Wasser im Verhältnis von mindestens 1:2 bis 1:3 mischen. 

 

Welches Wasser unterstützt das Abnehmen?

In Diätprogrammen empfohlen und von vielen Menschen nach Befragungen mittlerweile als Tatsache betrachtet, ist das Wassertrinken ein Schlankmacher ist. Dies ist wissenschaftlich jedoch kaum belegt. Tatsache ist aber, das viele Menschen essen, wenn sie Durst haben, weil sie das Gefühl fehlinterpretieren. Darum sollte man darauf achten, genug zu trinken. Wasser enthält keine Kalorien, "verbrennt" aber zusätzlich Energie, wenn es kalt getrunken wird und auf dann auf körperwärme aufgeheizt werden muss. Wasser ist nicht gleich Wasser, die Unterschiede kann man sogar schmeckend. Der Geschmack hängt von den Inhaltstoffen ab: Wasser mit viel Natrium und Kalium, schmeckt beispielsweise "salziger", auch Wasser mit unterschiedlichen Leitwerten und Anteilen an Hydrogencarbonat schmecken unterschiedlich. Und auch kühleres Leitungswasser schmeckt vielen Menschen besser, als das wärmebehandeltes Wasser. Das kann man alles sehr gut selber testen und sich im Getränkemarkt unterschiedliche Wassersorten (Heilwasser, Mineralwasser, Tafelwasser) kaufen. Grundwasser und Quellwasser sollte man nur trinken, wenn man weiß, dass es nicht verunreinigt oder belastet ist.

 

Wie viel sollte man beim Abnehmen trinken?

Die individuell optimale Trinkmenge kann jeder für sich ausrechen, sie liegt (laut TKK) pro Tag bei ca. 35 ml pro Kg Körpergewicht, was zum Beispiel bei einem Gewicht von 80 kg genau 2,8 Litern entspräche. Säuglinge und Kindern sollten sogar etwas mehr trinken. Je nach körperlicher Verfassung (zum Beispiel Erbrechen und Druchfall) Bewegung (zum Beispiel anstrengende Arbeit oder Sport) und Wetter (zum Beispiel Hitze) muss der Flüssigkeitsbedarf angepasst werden. Unser Körper kann rund 300 Milliliter bei seinen Stoffwechselvorgängen selbst herstellen. Über feste Nahrung nimmt man auch Flüssigkeit auf, den viele Lebenssmittel enthalten viel Wasser, beispielsweise Äpfel 70%, Gurken sogar 95 Prozent.

 

Wie schaut ein typischerweise Trinkplan aus?

Mit einem Trinkplan schafft man es leichter täglich genug zu trinken. Es gibt viele Apps für´s Smartphone, die einen regelmäßig ans Trinken erinnern.

  • Morgens: 2 große Tassen Kaffee oder Tee
  • Vormittags: 1 großes Glas Wasser
  • Mittags: 1 großes Glas Wasser
  • Nachmittags: 1 große Tasse Kaffee oder Tee, 1 großes Glas Wasser
  • Abends: 2 große Tassen Tee; 1 Glas Wasser

 

Was sollte man bei alkoholischen Getränken beachten?

In Bars und auf Partys wird man sehr leicht dazu verführt sich alkoholische Getränke zu gönnen. Damit der Körper den Alkoholgehalt von einem Glas Whisky verarbeiten kann, benötigt er einen halben Liter Wasser (laut TKK). Bei Mischgetränken, wie beispielsweise beim Aperol Spritz oder Hugo, hängt die Kalorienmenge vom Mischungsverhältnis ab. So kann man leider sehr schnell den Überblick über die aufgenommene Kalorienmenge verlieren. Außerdem führt der Alkohol oft dazu, dass man Lust auf salziges oder fettiges bekommt und dann über die Stränge schlägt.

 

Getränke: Wissenswertes und Tipps

  • Getränkebehälter aus Kunststoff sollten frei von BPA sein
  • Es gibt keinen wissenschaftlich haltbaren Beweis, dass
    • es schädlich sei, zu den Mahlzeiten zu trinken
    • Infused Water und Detox Wasser entgiftend oder entschlackend wirke
    • Nährstoffe von den Früchten auf das Wasser übertragen werde
  • Süßstoffe stehen im Verdacht dick zu machen. Es ist Fakt, dass Süßstoffe kaum Kalorien haben, aber zu Schwankungen im Blutzuckerspiegel führen. Dies führt dann zu Heißhungerattacken. Außerdem haben reagieren viele Menschen auf Süßstoffe mit Verdauungsproblemen. Deshalb sollte man ganz genau auf seinen Körper hören, welche Süßstoffe und vor allem wie viel man verträgt.